Ist Affiliate Marketing der Goldesel, der uns Reichtum beschert, während wir Cocktail-schlürfend in der Hängematte liegen?

Die gute Nachricht zuerst:

Der derzeitige Weltmarkt für Affiliate-Marketing wird auf über 17 Milliarden US-Dollar geschätzt. (Mhojhos Research). Auf den US-Markt entfallen 39 Prozent der weltweiten Affiliate-Marketing-Branche mit 4,5 Milliarden US-Dollar, gefolgt von Großbritannien und Deutschland mit 15 Prozent bzw. 11 Prozent. (SaaS Scout).

Der Traum von der Hängematte könnte also Wirklichkeit werden. 
Aber: So ganz von allein funktioniert auch Affiliate Marketing nicht.

Was ist also notwendig, um bei diesem lukrativen Geschäft mitzumischen?

Im folgenden Artikel erklären wir dir, wobei es sich beim Affiliate Marketing handelt und geben dir einen 8-Schritte-Leitfaden mit an die Hand. Dadurch lernst du, eine klare Marketing- und Sales-Strategie aufzubauen um in dein neues Affiliate-Business zu starten.

Was ist Affiliate Marketing? 

Affiliate Marketing ist eine besondere Form des Empfehlungsmarketings. 

Ein Affiliate, was in der direkten Übersetzung „Partner“ bedeutet, ist ein Werbebotschafter für Produkte verschiedener Unternehmen. Vergleichsportale wie Idealo und check24 und Test- und Themenportale, wie CHIP sind berühmte Beispiele für dieses äußerst lukrative Geschäftsmodell. 

Mit Affiliate Marketing kannst du, je nach Aufwand und Durchhaltevermögen, von einem kleinen passiven Nebeneinkommen bis hin zum großen Online-Unternehmen richtig Geld verdienen.

Affiliate Marketing: Begriffe, die du kennen & verstehen solltest!

Lass uns als nächstes einen genaueren Blick auf die Bestandteile eines erfolgreichen Affiliate-Marketing-Systems werfen:

Publisher/Affiliate

Der Publisher (Affiliate) verlinkt in seinen Beiträgen (Blogartikel, Youtube-Video, Produktseite, etc.) zu Produkten eines oder verschiedener Händler. Das Unternehmen belohnt den Affiliate für diese Werbung mit einer Provision.

Berühmte Beispiele sind u.a. Booking.com, Zalando und Saturn.

Advertiser/Händler

Der Advertiser gibt seine Produkte für ein Affiliate-Programm frei. So können Affiliates auf diese verlinken. Der Kunde kommt auf die Händler-Webseite und kauft im besten Fall das verlinkte Produkt.

Affiliate Netzwerke/Vermittler: 

Affiliate Netzwerke sind Plattformen, auf denen sich Affiliates und Advertiser anmelden können. Dort finden die beiden zueinander. Der Vorteil solcher Netzwerke ist, dass alle technischen und monetären Angelegenheiten hier geregelt sind. Auch sparen beide Seiten viel Zeit für die Suche nach geeigneten Partnern. In den unterschiedlichsten Bereichen werden hier zahlreiche Partnerprogramme angeboten.

Der Nachteil ist, dass so vermittelte Affiliates meist weniger Provision bekommen, da das Betreiben des Affiliate Netzwerks auch bezahlt werden muss.

Inhouse-Partnerprogramme

Manche Firmen setzen Partnerprogramme selbst um. Wie bei Amazon.PartnerNet bieten sie Publishern ohne Vermittlungsplattform die Möglichkeit an, für ihre Produkte zu werben.

Die Anmeldung erfolgt auf der Webseite der Firmen oder über eine direkte Anfrage.

Der Nachteil dieser Form der Zusammenarbeit ist, dass der Affiliate sich verstärkt selbst um die Zahlungsmodalitäten kümmern muss. Es kann aber auch gleichzeitig von Vorteil sein, denn der Verhandlungsspielraum ist wesentlich größer und die Provision ist meistens höher. Außerdem springen manchmal auch Werbemittel für den Affiliate heraus. Ein schöner Nebeneffekt, nicht wahr?

Wie funktioniert Affiliate Marketing?

Das grobe Modell habe ich dir einmal als Bild veranschaulicht und danach gehen wir mehr in die Tiefe.

Der Händler ordnet jedem Partner einen eindeutigen Link zu, so dass jeder Verkauf verfolgt werden kann.

Klickt ein Leser eines Beitrages auf diesen Link, wird ein Cookie auf seinem Gerät gespeichert. So kann der Händler den Verkauf dem richtigen Affiliate zuordnen.

Dieser Cookie enthält ein Ablaufdatum, so dass die Provision auch dann bezahlt wird, wenn der Käufer seinen Kauf hinauszögert. Bei Amazon sind das z.B. 24 Stunden.

Ein Beispiel:

Du hast in deinem Blogartikel über “Fitness bei Rückenproblemen” eine Yogamatte von einem Online-Händler verlinkt. Anna liest deinen Beitrag im Internet, denn sie möchte ihre Rückenprobleme mit Hilfe von Yoga in den Griff bekommen. Sie klickt auf den Link, um sich die Yogamatte im Shop anzusehen.

Anna mag die Yogamatte und findet dazu im gleichen Shop noch ein paar Trainingsgewichte, die in ihrem Warenkorb landen. Da nun der Link über deinen Artikel von ihr geöffnet wurde, bekommst du Provision sowohl für die Matte, als auch für die Gewichte.

Welche Vorteile hat Affiliate-Marketing?

Beim Affiliate Marketing gibt es nur Gewinner:

  • Der Händler bekommt durch die Werbung der Affiliates eine größere Reichweite. Dennoch muss er nur zahlen, wenn auch ein Umsatz oder ein anderes Ziel erreicht wurde. Er macht mehr Umsatz und damit Gewinn.
  • Der Affiliate verkauft bereits vorhandene Produkte und bekommt dafür eine Provision. Im Gegensatz zu einem “normalen” Verkäufer, kann er viele Produkte von unterschiedlichen Firmen bewerben und so im großen Stil Geld verdienen.
  • Und last but not least: Der Kunde bekommt genau das Produkt, das er benötigt auf dem Servierteller präsentiert.

👉 Eine Win-Win-Win-Situation – beide Parteien gewinnen!

Wie du in 8 Schritten ein Affiliate Business startest!

In 8 Schritten kannst du nun dein Affiliate Business starten. Let’s go!

Schritt 1: Entscheide dich für eine Nische

Welche Produkte du letztendlich als Affiliate bewerben möchtest, hängt vor allem von der Nische ab, die du für deine Beiträge aussuchst. Es macht natürlich wenig Sinn in einem Reiseblog für Heizdecken zu werben.

Blogger und Youtuber schießen aus dem Boden wie Unkraut. Es gibt also massenweise Konkurrenz.

Wie kann man sich aus dem Meer an Bloggern hervorheben?

Suche dir eine kleine, enge Nische, in der du dich wohl fühlst. Je spezifischer und fokussierter dein Thema ist, umso mehr wirklich interessierte Leser findest du. Dein Ranking bei den Suchmaschinen wird von Anfang an höher sein, als bei allgemeinen Themen.

Bleiben wir bei unserem Beispiel mit der Yogamatte. Hätte dein Blog “Fitness” als Thema, müsstest du dich mit einer Unmenge an Konkurrenz messen. Mit “Fitness bei Gelenkproblemen” grenzt du deine Zielgruppe viel weiter ein. Dein Suchmaschinenranking steigt und du wirst von wirklich interessierten Lesern und Kunden leichter gefunden. Qualität sticht Quantität!

➔ Sei egoistisch bei der Wahl der Nische, deines Themas. Wofür brennst du?

Schreibst du über Dinge, die dich wirklich interessieren und bewegen, wird es dir leichter fallen, auch in schwierigen Zeiten durchzuhalten. Außerdem merken die Leser deine Leidenschaft – und das steckt an!

Verabschiede dich von dem Anspruch, du müsstest Experte auf deinem Gebiet sein. Das macht oft einiges einfacher. Wenn du aber deinen eigenen Lernfortschritt dokumentierst, lernt der Leser gemeinsam mit dir – und das ist Mehrwert.

Schritt 2: Platziere deinen Content an der richtigen Stelle

Vielleicht weißt du schon, zu welchem Thema du deinen Content produzieren möchtest. Nur wie präsentierst du ihn am besten? Als Blog? Oder doch lieber über Youtube-Videos? 

Nicht jeder kann schreiben und nicht jeder liebt die Kamera. Frage dich, welche Art der Kommunikation dir am besten liegt.

Nicht jedes Nischenthema passt zu jeder Plattform. So kommt es für den Interessenten nicht ganz so klar rüber, wenn du z.B. Yogaübungen in einem geschriebenen Blog erklären möchtest, als die Figuren wie der Sonnengruß oder den herabschauenden Hund in einem Video darzustellen.

Suche dir ein oder zwei Kanäle (Blog, Youtube, Instagram, Facebook, Produktseite, Vergleichsportal, etc.), die zu dir und deinem Thema und deiner Zielgruppe passen. 

Baue ein Publikum auf!

💡 Tipp: Einen Blog zu starten ist relativ einfach und kostengünstig. Es gibt im Internet zahlreiche Tutorials, die zeigen, wie das geht.

Auch bei Youtube kannst du kostenlos Videos hochladen. Deine Affiliate-Links schaltest du dabei in der Beschreibung.

Wichtig: Es muss auf jeder Plattform ersichtlich sein, dass Affiliate-Links verwendet werden. Die DSGVO in Deutschland verlangt auch hier eine absolute Transparenz. 

Bei einem Blog kannst du diesen Hinweis auf einer separaten Seite oder in den Footer deiner Website einfügen. Bei Youtube kommt dieser Hinweis ebenfalls in die Beschreibung.

Schritt 3: Worauf es beim Content ankommt

Bereits bei der Auswahl einer Nische hast du dich für das Hauptthema deines Contents entschieden. 

Deine Inhalte sollten in jedem Fall herausragend sein!

  • Er ist qualitativ hochwertig.
  • Er schafft Mehrwert.
  • Er löst Probleme, die deine Besucher umtreibt.
  • Er integriert deine Affiliate-Links ganz natürlich.
  • Er ist authentisch.

So schaffst du Vertrauen und die Menschen werden deine Empfehlungen annehmen, sprich auf den Affiliate-Link klicken und kaufen.

💡 Tipp: Möchtest du Produkte vergleichen und bewerten, dann teste sie selbst.

Nichts ist unglaubwürdiger als eine Bewertung durch Hörensagen. Beginne vielleicht mit Produkten, die du bereits besitzt oder mit denen du schon Erfahrung hast. Dann wird es zu Beginn nicht gleich so teuer!

Schritt 4: Finde passende Partnerprogramme

Wie findest du nun aber die geeigneten Affiliate-Partner und wie kommst du mit diesen in Kontakt?Im Grunde wirst du bei deiner Suche auf 3 unterschiedliche Arten von Partnerprogrammen stoßen:

A) Hochbezahlte Partnerprogramme mit niedrigem Volumen

Diese beinhalten hochwertige und teure Nischenprodukte. Die potenzielle Kundenzielgruppe ist sehr speziell und begrenzt. Die Provision ist dementsprechend hoch, so aber auch der Wettbewerb unter den Affiliates. Als Anfänger wird es schwierig werden, in solchen Partnerprogrammen Fuß zu fassen.

B) Niedrig bezahlte, hochvolumige Partnerprogramme

Viel realistischer, dafür schlechter bezahlt, ist die Werbung für massentaugliche Produkte. Hier brauchst du einen hohen Traffic, um damit nennenswert Geld zu verdienen.
Bei Amazon zum Beispiel gibt es 10% Provision auf fast alle der angebotenen Produkte und für den gesamten Einkauf .

C) Hochbezahlte, volumenstarke Partnerprogramme

Hier sind Produkte zu finden, die jeder haben will, gepaart mit hohen Provisionen, z.B. Kreditkarten und Versicherungen. Für diese Produkte braucht man jedoch ein fundiertes Fachwissen. Bist du nicht zufällig ein Versicherungsmakler oder hast eine Finanzausbildung, solltest du davon die Finger lassen.

Wovon ist die Entscheidung von Partnerprogrammen abhängig?

Die Entscheidung für ein Partnerprogramm ist natürlich immer abhängig von der Nische und deinen Fachkenntnissen.

Adressierst du mit deinen Beiträgen und Affiliate Links vor allem Verbraucher, wird die 2. Variante wohl die richtige Wahl sein.

Ist deine Zielgruppe (z.B. mit Software und Webhosting-Produkten) eher im Business-Bereich zu finden, ist die erste Variante das geeignete Suchfeld.

Wo findest du Partneprogramme?

Google ist bei der Suche nach Partnerprogrammen die erste Anlaufstelle. Gibst du z.B. “Beste Affiliateprogramme für Gesundheit und Fitness” ein, kommen genügend Vorschläge, um deine Suche zu starten. Das gleiche geht natürlich auch für den englischsprachigen Raum.

Du musst das Rad aber auch nicht neu erfinden. Schau einfach auf der Webseite deiner Konkurrenten nach, auf welche Unternehmen diese verlinken. Dann musst du nur noch auf der Homepage dieser Unternehmen das Antragsformular ausfüllen und dich als Affiliate für das Partnerprogramm bewerben.

Schritt 5: Wie du deinen Traffic aufbauen kannst

Wie bringst du die Leute dazu, deine großartigen Inhalte auch zu lesen? Ich erkläre dir nun, wo die einzelnen Unterschiede liegen, um deine Reichweite (Traffic) aufzubauen.

Bezahlter Traffic

Es ist ganz natürlich, dass die Suchmaschine und damit die Kunden deinen Blog und deine Webseite nicht gleich zu Beginn auf dem Schirm haben. Da kann man schon einmal ungeduldig werden und auf bezahlten Traffic zurückgreifen. 

Das bedeutet: Die Suchmaschine rankt dich für eine gewisse Zeit hoch. Mit jedem Klick auf deine Webseite bezahlst du einen bestimmten Betrag (PPC/Pay per Click). Ob du also einen Gewinn durch diese Maßnahme erzielst oder nicht – du zahlst in jedem Fall.

Vorsicht: Als kleiner Startschuss kann bezahlter Traffic sinnvoll sein, aber diese Initialzündung darf dann nicht im Raum verpuffen. Denn sobald du nicht mehr zahlst, ist auch der schöne Traffic passé. 

Nutze die “gekaufte” Zeit für die Optimierung deiner Webseite mit SEO.

SEO (Suchmaschinenoptimierung)

Unter SEO versteht man alle Maßnahmen, die Webseiten und Content so optimieren, dass sie bei den Suchmaschinen besser ranken.

Hat eine Webseite mit den Zielkeywords ein hohes Ranking, steigt der Traffic automatisch kontinuierlich. 

Dazu ist es notwendig

… dass du verstehst, wonach genau deine Zielgruppe sucht: 

  • Welche Fragestellungen geben Leser ein? Das ist wichtig für Long-Tail-Keywords.
  • Nach welchen Keywords suchen die Leser noch, außer dem Hauptkeyword?
  • Welches Problem soll gelöst werden?
  • Wie möchte sich der Besucher beim Lesen fühlen?

… dass deine Inhalte echten Mehrwert schaffen:

  • Biete eine Lösung für das Problem an! 
  • Rücke den Leser in den Mittelpunkt, nicht das Produkt!
  • Schreibe verständlich!

…dass du die technischen Stellschrauben beachtest, mit denen deine Webseite besser rankt:

  • Wo auf deiner Seite sollen die Keywords auf jeden Fall erscheinen?
  • Was muss alles in den Titel deiner Webseite (title)?
  • Was muss in die Meta-Description?
  • Verlinkungen innerhalb der Webseite
  • Wie kommst du zu Backlinks auf meine Webseite?

Schritt 6: Lead Nurturing – Pflege deine Kontakte

Beim Affiliate-Marketing läuft genau derselbe Prozess ab, wie beim Verkauf eines Produktes oder einer Dienstleistung im Handel. Du als Verkäufer bist darauf angewiesen, dass der Kunde gerne bei dir kauft und dir das nötige Vertrauen entgegenbringt.

Wie in dem kleinen Laden um die Ecke, in deiner Lieblingsboutique oder beim Baumarkt deines Vertrauens. Im ersten geht es um ein gutes Angebot – aber viel mehr noch um Kommunikation und Sympathie oder?

Kunden wollen kompetent, aber auch freundlich und besonders behandelt werden. Das Gläschen Prosecco beim Frisör, das ehrliche Plaudern aus dem Nähkästchen und die fachmännische Beratung zum Bau deiner Außenküche sind besonders und bleiben in Erinnerung.

Dasselbe funktioniert auch online. Lead-Nurturing ist das Zauberwort.


E-Mail-Marketing und Newsletter

Erstelle eine E-Mail-Liste und kommuniziere mit deinen Lesern. Verfasse einen Newsletter und informiere sie über neue Inhalte auf deiner Webseite. Sprich sie persönlich an.

So bauen die Leser einen direkten Bezug zu dir auf und kommen immer wieder auf deine Webseite zurück. Das bedeutet mehr Traffic-mehr Klicks-mehr Verkäufe.

Sales Funnels 

Hole die Besucher immer genau da ab, wo sie stehen. Kennen sie dich und deinen großartigen Blog, deinen umwerfenden Youtube-Channel bereits, wollen sie als Freunde abgeholt werden. Haben sie bereits über deine Affiliate Links gekauft, kannst du sie mit weiterführenden Inhalten versorgen. Passend genau zum gekauften Produkt.

Lead-Nurturing ist die Kür beim Affiliate-Marketing und ist zeitaufwendig . Mit der Open-Source Software Mautic und dem kompetenten Support von automatethis.pro hast du dafür das richtige Instrument und die nötige Hilfe.

Schritt 7: Conversion-Optimierung 

Wie du die Wahrscheinlichkeit beeinflussen kannst, ob ein Affiliate Link angeklickt wird oder nicht, zeige ich dir in den folgenden Punkten. 

Wie muss eine Link-Platzierung aussehen?

Prinzipiell sind hier 2 Dinge wichtig:

  1. Je weiter unten der Link im Artikel steht, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Leser bis dahin gelangt. Das bedeutet zwangsläufig weniger Klicks.
  2. Ist in jedem Satz deines Beitrages ein Link enthalten, wird dein Beitrag ganz schnell als Spam angesehen und verschwindet von der Bildfläche.

Kontext

Folglich sollte ein Affiliate Link ganz natürlich im Fließtext eingebaut sein. So fühlt sich der Besucher mit seinem Anliegen weiterhin im Mittelpunkt und klickt gerne freiwillig auf den Link, wenn dieser für ihn interessant ist.

Störer

Gerade bei Vergleichsportalen oder Produktbeschreibungen hat der Besucher einer Seite bereits ein klares Interesse an einem bestimmten Produkt. In diesem Fall sind offensichtliche Schaltflächen, Tabellen oder Kästchen hilfreich, um den Beitrag übersichtlich zu gestalten. Der Leser muss nicht lange suchen, sondern kommt leicht zur bevorzugten Seite.

Schritt 8: Klicks in echte Verkäufe verwandeln

Viele Klicks sind super. Aber der Klick alleine macht in den meisten Fällen noch kein Geld.

An zwei Stellschrauben muss gedreht werden: 

  1. Klick auf den Link zur Produktseite: Dieser Punkt liegt an dir. Mit den oben genannten Strategien hast du dafür die nötigen Werkzeuge an der Hand.
  2. Der Bestell-und Bezahlvorgang des Händlers. Das liegt nicht im Handlungsspielraum des Affiliates. Dennoch hast er die Möglichkeit mit der Auswahl seiner Partnerprogramme, die herauszufiltern, die gut konvertieren:
  •  Durch Umsatz-Reports der Unternehmen und Einkommensberichten von anderen Affiliates, z.B. bei Amazon, erfährst du, wie erfolgreich ein Partnerprogramm ist.
  • Melde dich bei einem Partnerprogramm an und stelle Fragen.
  • Nutze deine Intuition und stelle dir selbst die Frage: Würde ich dieses Produkt meinem Freund empfehlen?

Wie kann man mit Affiliate Marketing Geld verdienen?

Beim Affiliate Marketing findest du unterschiedliche Modelle, um Geld zu verdienen. Festgelegt ist die Bezahlart im jeweiligen Partnerprogramm, die ich dir im Folgenden genauer vorstelle:

PPS (Pay per sale)

Wenn der Besucher einer Webseite, eines Youtube-Channels, etc. über einen Link auf die Verkäufer-Seite kommt und kauft, dann bekommst du die vereinbarte Provision.

PPL (Pay per Lead)

Hier muss eine vorher festgelegte Handlung über deinen Link erfolgreich abgeschlossen werden. z.B. meldet sich ein Besucher zum Newsletter des Verkäufers an, bestellt einen Katalog, etc.

→ Ein Verkauf muss hier nicht stattfinden.

PPC (Pay per Click )

Hier wird bereits gezählt, wenn ein Besucher deiner Seite auf den entsprechenden Link klickt. Klingt von allen Möglichkeiten am coolsten. Meistens werden dabei aber immer nur alle tausend Kontakte bezahlt.

PPA (Pay per assist)

Dieses Bezahlmodell ist klasse und super fair!

Im Normalfall bekommt ja nur der Affiliate die Provision, der als letzter im Entscheidungsprozess des Käufers steht. Das Prinzip des “Last Clicks”.

Gerade bei wirklich interessierten Kunden auf einer echten Suche nach einer Problemlösung, geht vor einem Kauf eine längere Recherche auf verschiedenen Blogs voraus.

→ Bei PPA werden alle Publisher vergütet, die am Entscheidungsprozess zum Kauf beteiligt waren. 

Kann man von Affiliate Marketing leben?

Im Grunde sind dem Einkommen über Affiliate Marketing keine Grenzen gesetzt. Es gibt erfolgreiche Affiliates, die bis zu 6-7 stellige Summen im Monat verdienen. So ein Einkommen entsteht aber nicht von alleine und schon gar nicht über Nacht. Da steckt viel Arbeit, Zeit und viel Geduld, dahinter:

Harte Arbeit + Zeit + Wissen = Erfolg


Wieviel Geld kannst du mit Affiliate Marketing verdienen?

Wie viel man mit dem Affiliate Marketing verdienen kann, hängt von diesen Faktoren ab:

  • Die gewählte Nische
  • Die eigene Reichweite
  • Die gewählten Partnerprogramme
  • Das aufgebaute Vertrauen
  • Die vorgenommenen Optimierungen

Kann man also mit Affiliate Marketing so viel Geld verdienen, dass man davon leben kann? 

Ja, das geht! Es gibt eine Menge Menschen, die das tun.

Jetzt könntest du Bedenken haben, ob dann auch noch ein Stück vom Kuchen für dich übrig ist. In der riesigen Menge an Partnerprogrammen, kannst auch du deine passenden Affiliate-Partner finden.

Um aus den Affiliate-Kinderschuhen zu entwachsen und dass sich Affiliate Marketing anfängt zu lohnen, brauchst du einige tausend Besucher pro Monat. Natürlich je nachdem, welche Plattform du wählst. Um davon zu leben, braucht man noch deutlich mehr Reichweite. Da steckt viel Zeit, Arbeit und Geduld dahinter. Aber nichts ist unmöglich!

Affiliate Marketing – Dein Schlüssel zu mehr Unabhängigkeit?

Ob als kleines Nebeneinkommen oder als Lebensgrundlage, Affiliate-Marketing bietet die ganze Bandbreite. Aber auch ein Goldesel muss gefüttert und gepflegt werden.

Mit deinem Einsatz an Zeit, Arbeit und Geduld und dem richtigen Partnerprogramm entscheidest du praktisch selbst, wie erfolgreich du als Affiliate bist.

Geld verdienen im Schlaf? Wohl eher nicht. Dafür aber ein Remote-Einkommen, das dir unglaublich viel Flexibilität in der Zeiteinteilung und Ortsunabhängigkeit beschert.

Bist du noch nicht sicher, ob du das alles von Beginn an alleine schaffst?

Buche einen Call mit mir und erhalte eine kostenlose Strategie-Session. Wir von automatethis.pro sehen uns gemeinsam an, was dein neues Business braucht und wie wir dich dabei unterstützen können.

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